Prozessoptimierung in der Kunststoffindustrie
Spritzguss, Extrusion, Blasformen. In der Kunststoffverarbeitung entscheiden Rüstzeiten und Zykluszeiten über die Marge. LeanShift hilft, Werkzeugwechsel zu beschleunigen und Ausschuss zu reduzieren.
Herausforderungen
Werkzeugwechsel
Formenwechsel im Spritzguss dauern oft 45-120 Minuten. Jede Minute ist verlorene Produktion.
Anfahrausschuss
Nach jedem Wechsel fallen Anfahrteile an, bis der Prozess stabil läuft.
Zykluszeit-Optimierung
Kühlzeiten, Einspritzparameter und Entformung müssen optimal aufeinander abgestimmt sein.
Energiekosten
Spritzgussmaschinen verbrauchen viel Energie. Ineffiziente Prozesse treiben die Stückkosten.
Relevante Kennzahlen
Typisches Prozessbeispiel
Werkzeugwechsel messen
Jeden Schritt des Formenwechsels zeitlich erfassen.
SMED anwenden
Vorheizen, Material vorbereiten und Werkzeug bereitstellen während die Maschine noch läuft.
Anfahrkurve analysieren
Wie viele Teile bis zur stabilen Qualität? Ursachen für lange Anfahrzeiten identifizieren.
Zykluszeit optimieren
Kühlzeit, Nachdruck und Entformung einzeln messen und aufeinander abstimmen.
Standard setzen
Optimale Einstellungen und Rüstsequenz als reproduzierbaren Standard dokumentieren.
Typische Ergebnisse
Relevante Methoden
Häufige Fragen
Wie hilft SMED beim Spritzguss?
SMED trennt interne (Maschine steht) und externe (Maschine läuft) Rüstschritte. Typisch: Formvorheizung, Materialvorbereitung und Werkzeugbereitstellung werden extern erledigt.
Kann LeanShift Maschinenparameter erfassen?
LeanShift erfasst Zeiten und Prozessschritte. Maschinenparameter (Druck, Temperatur) werden am besten separat notiert und mit der Zeiterfassung korreliert.
Was bringt das bei hohem Automatisierungsgrad?
Gerade automatisierte Anlagen haben den größten OEE-Hebel bei Rüsten und Anfahren. Beides sind manuelle Vorgänge.