Skip to main content
← Zurück zu Branchen

Prozessoptimierung in der Papier- und Druckindustrie

Druckmaschinen-Rüstzeiten, Farbwechsel und Papierverschnitt bestimmen die Marge. LeanShift hilft, Rüstprozesse zu beschleunigen und Materialverschwendung zu reduzieren.

Herausforderungen

Farbwechsel und Rüsten

Jeder Auftragswechsel erfordert Farbmischung, Platteneinrichtung und Anlaufmakulatur.

Anlaufmakulatur

Bis die Farbe stimmt, fallen hunderte Bogen Makulatur an.

Kleine Auflagen

Immer kleinere Losgrößen erhöhen die Rüstzeitquote.

Termindruck

Online-Druckereien setzen neue Geschwindigkeitsstandards.

Relevante Kennzahlen

RüstzeitMakulaturquoteOEEDurchsatzZykluszeit

Typisches Prozessbeispiel

1

Rüstvorgang analysieren

Jeden Schritt des Auftragswechsels zeitlich erfassen.

2

SMED anwenden

Farbmischung und Plattenvorbereitung vor dem Maschinenstopp erledigen.

3

Anlaufmakulatur reduzieren

Standardisierte Einrichtwerte und Farbrezepturen beschleunigen das Einrichten.

4

OEE messen

Wie viel Prozent der geplanten Zeit wird tatsächlich gedruckt?

5

Standard dokumentieren

Beste Rüstsequenz als wiederholbaren Standard festlegen.

Typische Ergebnisse

-35-55 %
Rüstzeit
-25-40 %
Makulatur
+10-15 %
OEE
+15-25 %
Aufträge pro Schicht

Relevante Methoden

SMEDOEE5SStandardisierte ArbeitPDCAKaizen

Häufige Fragen

Lohnt sich SMED bei kleinen Druckereien?

Gerade dort. Je mehr Auftragswechsel pro Schicht, desto größer der Effekt. 10 Minuten pro Rüsten gespart bei 8 Wechseln = 80 Minuten mehr Druckzeit.

Wie reduziere ich Makulatur?

Standardisierte Einstellwerte und dokumentierte Farbrezepturen verkürzen die Anlaufphase. LeanShift misst, wie lange das Einrichten bis zum ersten Gutbogen dauert, und die gezählten Anlaufbogen trägst du unter „Eigene Kennzahlen“ in die Coaching-Reflexion ein.

Funktioniert das auch im Digitaldruck?

Ja. Auch im Digitaldruck gibt es Rüstzeiten: Datenvorbereitung, Medieneinlegen, Farbkalibrierung. LeanShift erfasst diese Schritte.